Zwei Titel und drei DEM-Plätze für TSG-Mädchen!

Am letzten Wochenende war TSG wieder einmal Austragungsort der Berliner Mädchenfinals. Großer Dank geht an unseren Neu-Vorsitzenden und Wirt Rainer, denn wir mussten sehr kurzfristig einspringen, weil Weiße Dame seine Räume nicht bekam. Aber als Leistungsstützpunkt des Berliner Mädchenschachs macht man eben alles möglich, auch wenn man sich am Sonntag mit der Oberliga-Mannschaft etwas drängeln muß. Und es  hat sich gelohnt ! Von unseren acht Starterinnen konnten sich ein Trio einen Platz bei der DEM U10 in Willingen erobern.



In allen Altersklassen wurden 6er-Finals gespielt - also fünf lange Runden mit DWZ-Auswertung. In den Pausen kam dank Bettina natürlich auch der Spaß nicht zu kurz.
In der U10 nahmen wir mit unseren drei u8-Mädchen Luise, Maila und der Jüngsten Sofia teil. Auch wenn sie den älteren U10-Mädchen den Vortritt lassen mussten, gewannen alle Drei mindestens eine Partie und haben viel Erfahrung gesammelt. Unter unseren Dreien hatte Luise die Nase knapp vorn, die damit Berliner MeisterIn U8 wird und zur ersten Deutschen U8-Meisterschaft überhaupt fahren darf - Herzlichen Glückwunsch.

Bei den U12-Mädchen hatten sich Thao Linh und Merja auf den letzten Drücker für das Finale qualifiziert. Gegen die vorqualifizierten Weiße Dame-Mädchen hatten sie es allerdings schwer. Aber auch hier konnten beide mind. einen Sieg davon tragen. Thao Linh schaffte in der letzten Runde sogar die Überraschung gegen die DEM-Vierte Leyi Charlotte Zhou.überholt diese noch und darf als Dritte der BJEMw U12 ebenfalls nach Willingen fahren.

Sehr spannend war es in der AK U14, besonders natürlich, weil es hier nur einen DEM-Startplatz gibt. Leider musste die vorqualifizierte Rubina wegen ihrer Konfirmationsfahrt absagen. Schon nach drei Runden gab es keine Spielerin mehr, die nicht mind. einmal verloren hatte - Madiha und Veronika lagen zu diesem Zeitpunkt bei unbefriedigenden 50%. Isabelle, die sich in der Mädchen-Vorrunde als Letzte für das Finale qualifiziert hatte, gewann überraschend die Vereinspaarung der zweiten Runde gegen Madiha - leider sollte es ihr einziger Punkt bleiben. Madiha und vor allem Vroni zündeten in den letzten beiden Runden den Turbo und überflügelten noch das gesamte Feld. Mit einem halben Punkt Vorsprung holt sich Veronika den Berliner Meistertitel - erstmals als Jahrgangsjüngere. Viel Schützenhilfe hat dafür Madiha geleistet, die mit 3 aus 5 Punkten auf dem alleinigen zweiten Platz einkommt.

Alle Ergebnisse findet Ihr auf der Homepage der Berliner Schachjugend.
Viele Fotos zudem auf der Homepage von Anastasias Matt