Es war wieder ein turbulentes Wochenende für unsere BMM-Mannschaften: Überraschungen, knappe Entscheidungen und spannende Kämpfe quer durch alle Ligen!

Von der Familie Altschuler, die in Fredersdorf für Furore sorgte, über enge Matches unserer mittleren Teams, bis hin zu hart umkämpften Spielen in den Stadtligen – unsere Spieler*innen zeigten Kampfgeist, Nervenstärke und teilweise auch eine gehörige Portion Glück.

Hier kommt der komplette Überblick über alle Ergebnisse und Highlights

Familie Altschuler „rockt“ in Fredersdorf!

Für die wohl größte Sensation des fünften Spieltages sorgte unsere 9. Mannschaft in der Stadtklasse 3.4.

Mit einem um 350 DWZ-Punkte schwächeren Mannschaftsschnitt und einer mathematisch errechneten Spielprognose von 0,8:5,2 straften die Altschulers das Liga-Orakel Lügen und entführten dem Aufstiegsfavoriten und Tabellenführer Fredersdorf einen hart erkämpften Mannschaftspunkt. Damit kletterte die 9. auf den fünften Tabellenrang mit 2 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer. Chapeau!

Sensation in Fredersdorf

Liga-Orakel Prognose: Aufstieg 0,5 %

TSG 8 (Klasse 2.2)

Einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machte unsere 8. Mannschaft beim SC Zugzwang. Mit einem knappen 4,5:3,5 sicherte sich das Team den Sieg.

Erfolgreich waren: Elian van Gehlen, Paul-Luca Tryk, Florian Hantke, Maximilian Traut (alle gewonnen) und Martin Hantke (Remis).

Nach fünf Spieltagen liegt die Mannschaft mit 4 Punkten auf Rang 8.

Liga-Orakel Prognose: Aufstieg 0,0 %, Abstieg 42,1 %

TSG 7 (Klasse 2.1)

Deutlich schlechter lief es für unsere 7. Mannschaft beim Tabellenführer SC Zugzwang II: Lediglich Christoph Lange konnte einen halben Punkt sichern, der Rest ging verloren.

Um nicht in die dritte Klasse abzurutschen, braucht es in den verbleibenden Runden eine deutliche Steigerung: Der Abstand zum rettenden Nichtabstiegsplatz beträgt zwei Punkte.

Liga-Orakel Prognose: Aufstieg 0,0 %, Abstieg 88,2 %

TSG 6 (Klasse 2.3)

Für die 6. Mannschaft gab es beim TUS Makkabi II nichts zu holen: 1,5:6,5 lautete das Ergebnis. Mit 5 Punkten liegt das Team dennoch auf Platz 5 im gesicherten Mittelfeld. Leider wurde erneut eine Partie kampflos abgegeben – mittlerweile schon zum vierten Mal.

Liga-Orakel Prognose: Aufstieg 0,1 %, Abstieg 0,2 %

TSG 5 (Klasse 1.4)

Denkbar knapp ging das Heimspiel gegen SG Lasker II mit 3,5:4,5 verloren. Besonders ärgerlich: Neben Rita Nizamova, die kurzfristig in der Frauenregionalliga einsprang, wurde eine weitere Partie kampflos abgegeben – bereits zum sechsten Mal in fünf Runden.

Für die TSG punkteten: Ronald Speer, Klaus Dieter Gruner, Rudi Wu (alle gewonnen) und Christian Kandeler (Remis).

Liga-Orakel Prognose: Aufstieg 0,0 %, Abstieg 8,2 %

TSG 4 (Klasse 1.1)

Im Heimspiel gegen den Tabellenführer Borussia Lichtenberg unterlag die 4. Mannschaft knapp mit 3:5. Damit verpasste man den Anschluss an die Tabellenspitze und rutschte vom dritten auf den vierten Rang ab.

Punkte für die TSG: Arvid Schaudienst, Robert Graetz (gewonnen), Friedrich Richard Berger und Knut Mueller-Bülow (Remis).

Liga-Orakel Prognose: Aufstieg 0,0 %, Abstieg 0,1 %

TSG 3 (Stadtliga A)

Ein hart erkämpftes Remis gegen SC Kreuzberg III sicherte der 3. Mannschaft einen wichtigen Punkt für den Klassenerhalt.

Besonders stark unsere Jugend: Karl Gersemann, Tobias Smith, Luca Brau (alle gewonnen) und Jarne Ruddat (Remis) – zusammen 3,5 Punkte! Den restlichen halben Punkt errang Alexander Scholz.

Liga-Orakel Prognose: Aufstieg 0,0 %, Abstieg 1,4 %

TSG 2 (Stadtliga B)

Für die 2. Mannschaft gab es leider einen Rückschlag: In einer umkämpften Partie verlor man knapp gegen den neuen Tabellenführer Friesen-Lichtenberg mit 3,5:4,5.

Punkte für die TSG: Bagrat Torosyan, Phuc Nguyen, Livius Bongardt (alle gewonnen) und Olaf Raitza (Remis).

Um das Saisonziel – den direkten Wiederaufstieg – noch zu erreichen, muss nun auf einen Ausrutscher von Friesen-Lichtenberg gehofft werden.

Liga-Orakel Prognose: Aufstieg 30,3 %, Abstieg 0,1 %

Eine Tabellenführung der negativen Art erreicht die TSG leider im Strafgeldranking des Berliner Schachverbands: Hier liegt man dank zahlreicher frei gelassener Bretter unangefochten an der Spitze.

 

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