Die Schachabteilung ist eine der acht Säulen des Gesamtvereins TSG Oberschöneweide – neben Angeln, Fußball, Tennis, Tischtennis, Gymnastik, Radwandern und Prellball.

Wir spielen in unserem eigenen Vereinslokal, direkt am Ufer der Spree.

1927
gegründet
214
Mitglieder
(Stand September 2026)
127
Kinder und
Jugendliche
13
Mannschaften im
Ligabetrieb

In unserem Schachverein sind derzeit 214 Mitglieder aktiv (Stand September 2026), davon 127 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Hier kannst du in geselliger Runde dem königlichen Spiel frönen – unter Anleitung erfahrener Trainer lernst du das Spiel kennen oder vertiefst bereits Erworbenes.

Mit derzeit zehn Mannschaften beteiligen wir uns am Spielbetrieb des Berliner Schachverbands in der Berliner Mannschaftsmeisterschaft. Dazu kommen unsere Frauen in der 2. Frauenbundesliga, die Jugend in der Jugendbundesliga Nord und ein Team in der Berliner Feierabendliga.

Wir freuen uns auf dich!

Ein paar Eindrücke

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Entstehungsgeschichte der TSG Oberschöneweide

JahrEreignis
1927 Der Arbeiterschachverein Oberschöneweide wird gegründet. Hier waren die ersten Spieler Mitglied, die später in den heutigen Verein eintraten (z.B. Richard Breitag, Otto Nowak, Walter Adam und Reinhold Matthees).
1946 Nach dem Zweiten Weltkrieg bilden sich in Oberschöneweide mehrere Betriebssportgemeinschaften, unter anderem die BSG TRO (Transformatorenwerk Oberschöneweide) und Union Oberschöneweide. Letztere belegt in der letzten Gesamtberliner Mannschaftsmeisterschaft 1951/52 den 4. Platz – unter anderem mit dem damals 17-jährigen Reinhart Fuchs.
1953 Zusammenschluss von Motor Oberschöneweide (vormals TRO) und Union Oberschöneweide.
1956 Zwangsweiser Zusammenschluss aller Betriebssportgemeinschaften von Oberschöneweide zum SC Motor Berlin.
1960 Ausgliederung der stärksten Spieler in ein Leistungszentrum (TSC Oberschöneweide, später TSC, DAW und AdW) und der Hobbyspieler in die TSG Oberschöneweide. Trotz dieses Aderlasses spielt die 1. Mannschaft der TSG zumeist in der höchsten Berliner Klasse und von 1976 bis 1982 in der DDR-Liga.
1984–1986 Die Jugendmannschaft (u.a. mit Dirk Rosenthal und Matthias Schöwel) wird 1985 DDR-Pokalsieger, 1984 Dritter und 1986 Zweiter. Dirk Rosenthal und Matthias Schöwel werden in ihrer Jugend- und Schülerzeit mehrmals Berliner Meister, Dirk Rosenthal dreimal DDR-Meister.
1994/95 Nach der Wiedervereinigung spielt die 1. Mannschaft wieder in der höchsten Berliner Klasse und steigt nach dem Gewinn der Berliner Mannschaftsmeisterschaft 1994/95 in die Oberliga Nord auf, wo sie bis heute spielt. 1996/97 und 2010/11 gelingen der Staffelsieg und damit der Aufstieg in die 2. Bundesliga.
seit 1995 Auch die Jugendarbeit trägt wieder Früchte: Wilhelm Jauk wird 1998 (U15) und 2000 (U18) Berliner Meister, Markus Jost 1999 (U14). Seit 2018 ist die TSG anerkannter Leistungsstützpunkt der Berliner Schachjugend.

Herausragende Erfolge

Eine Auswahl. Die Erfolge der Nachwuchsarbeit stehen auf der Seite Kinder und Jugend, die Vereinsmeister aller Jahre in der Hall of Fame.

JahrErfolg
2025 Deutscher Vereinsmeister U10 (DVM)
2024 Sieger der Jugendbundesliga Nord, Staffel Ost
2024 Deutscher Meister ODJM C – Karl Hantke
2023 Deutsche Meisterin U14w – Veronika Lorenz (DJEM)
2022 Berliner Seniorenmeister – Olaf Raitza (BSenEM)
2020 Berliner Seniorenmeister – Reinhard Postler (BSenEM)
2019 Berliner Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft – Platz 3 (BSMM)
2019 Berliner Seniorenmeister – Christian Syré (BSenEM)
2018 Berliner Seniorenmeister – Matthias Hahlbohm (BSenEM)
2016 Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
2016 Berliner Blitzeinzelmeister – Matthias Schöwel (BBEM)
2016 Berliner Fraueneinzelmeisterin – C. Lange (BFEM)
2015 Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
2015 Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft – Platz 19 (DBMM)
2014 Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft – Platz 15 (DBMM)
2014 Norddeutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft – Platz 4, Qualifikation zur DBMM (NDBMM)
2014 Sieger der Berliner Feierabendliga (BFL)
2013 Sieger der Berliner Feierabendliga (BFL)
2013 Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
2012 Norddeutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft – Platz 7, Qualifikation zur DBMM (NDBMM)
2009 Berliner Blitzeinzelmeister – Matthias Schöwel (BBEM)
2008 Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
2008 Berliner Pokalmannschaftsmeister (BPMM)
2008 Sieger der Berliner Feierabendliga (BFL)
2007 Berliner Pokalsieger – Matthias Schöwel (BPEM)
1998 Berliner Pokalmannschaftsmeister (BPMM)
1995 Berliner Mannschaftsmeister (BMM) – Aufstieg in die Oberliga Nord

Herausragende Erfolge in der DDR-Zeit

Berliner Meisterschaften bis 1990 beziehen sich auf den Ostteil der Stadt.

JahrErfolg
1990 Berliner Meister – Matthias Schöwel (BEM)
1989 Berliner Blitzeinzelmeister – D. Gieritz (BBEM)
1988 Berliner Blitzeinzelmeister – Matthias Schöwel (BBEM)
1987 Berliner Blitzeinzelmeister – Matthias Schöwel (BBEM)
1984 Berliner Blitzeinzelmeister – D. Gieritz (BBEM)
1981 Berliner Meister – Wolfgang Thormann (BEM)
1978 Berliner Meister – Wolfgang Thormann (BEM)
1977 Berliner Blitzeinzelmeister – Wolfgang Thormann (BBEM)
1974 Berliner Fraueneinzelmeisterin – I. Helm (BFEM)
1972 Berliner Fraueneinzelmeisterin – I. Helm (BFEM)
1971 Berliner Blitzeinzelmeister – Wolfgang Thormann (BBEM)
1970 Berliner Fraueneinzelmeisterin – I. Helm (BFEM)
1963 Berliner Fraueneinzelmeisterin – I. Helm (BFEM)
1962 Berliner Meister – Klaus Tiemer (BEM)
1961 Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
1961 DDR-Mannschaftsmeister (als TSC Oberschöneweide) – u.a. mit Reinhart Fuchs und Klaus Tiemer
1960 DDR-Mannschaftsmeister (als TSC Oberschöneweide) – u.a. mit Reinhart Fuchs und Klaus Tiemer
1959 DDR-Mannschaftsmeister (als TSC Oberschöneweide)