Die Mädchenteams der TSG mit Pokal, Medaillen und Urkunden in Arendsee
Leistungsstützpunkt der Berliner Schachjugend

Schach an der Spree.
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Gerade passiert U12w ist Norddeutscher Vizemeister – und fährt zur DVM Arendsee · 19.–21. September 2026
1927gegründet in Oberschöneweide
214Mitglieder (September 2026)
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13Mannschaften im Ligabetrieb

Der Berliner Schachverband stellt künftig den Präsidenten des Deutschen Schachbundes: Unser Vereinsmitglied Paul Meyer-Dunker wurde auf dem außerordentlichen Bundeskongress des Deutscher Schachbundes in Frankfurt am Main zum neuen Präsidenten gewählt.

DSC04025 smallIn einer denkbar knappen Kampfabstimmung setzte sich Paul mit 116:114 Stimmen bei einer Enthaltung gegen Niklas Rickmann, den Präsidenten des Landesschachverband Mecklenburg-Vorpommern, durch. Damit endet zugleich die Amtszeit von Ingrid Lauterbach, die als erste Frau an der Spitze des Deutschen Schachbundes Geschichte geschrieben hatte – und nun ebenso als erste Präsidentin des Verbandes auf einem eigens dafür einberufenen außerordentlichen Bundeskongress abgewählt wurde.

Für Paul Meyer-Dunker dürfte sich die Wahl wie die späte Fortsetzung einer Geschichte anfühlen. Bereits im vergangenen Jahr kandidierte er gegen Ingrid Lauterbach und unterlag damals nur knapp. Nicht wenige erinnern sich noch daran, dass ausgerechnet ein Berliner Delegierter am Vorabend im Kreis der Delegierten öffentlich gegen ihn opponierte – und damit nicht nur die Vertreter anderer Landesverbände irritierte.

Bis Ende April stand Paul noch an der Spitze des Berliner Schachverband, ehe er das Amt abgab, um sich, wie er sagte, beruflichen und privaten Themen stärker zu widmen.

Durch seine Tätigkeit in der Geschäftsstelle des Deutschen Schachbundes arbeitete Paul eng mit Angestellten und ehrenamtlich Engagierten zusammen und bekam die zunehmende Unzufriedenheit mit der Arbeit der DSB-Spitze unmittelbar mit. Obwohl er nach seiner Wahlniederlage im vergangenen Jahr eine erneute Kandidatur eigentlich ausgeschlossen hatte, folgte er schließlich dem Ruf mancher Delegierter und stellte sich erst in der Woche des außerordentlichen Bundeskongresses erneut der Herausforderung.

Für den Berliner Schachverband und natürlich auch für unseren Verein ist die Wahl dennoch etwas Besonderes. Einen DSB-Präsidenten aus den eigenen Reihen hat man schließlich nicht alle Tage.

Nach der Wahl von Paul und eines neuen Vizepräsidenten Finanzen wurde noch manche Rede gehalten, bis das Phrasenschwein schließlich ermattet im Saalbau Sossenheim zusammenbrach – unter Bergen zugeschütteter Gräben, neu entstehendem Vertrauen, einkehrender Ruhe und dem festen Willen, Verprellte, Enttäuschte und Unterlegene künftig wieder einzubinden. Immerhin, so der vielfach formulierte Wunsch, solle nun wieder „ins Machen“ gekommen werden.

Wir gratulieren Paul herzlich zur Wahl und wünschen ihm für die kommenden Aufgaben eine glückliche Hand, starke Nerven und Menschen an seiner Seite, die seine vielen Ideen auch umsetzen können.

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