Die Schachabteilung ist eine der acht Säulen des Gesamtvereins TSG Oberschöneweide – neben Angeln, Fußball, Tennis, Tischtennis, Gymnastik, Radwandern und Prellball.

Wir spielen in unserem eigenen Vereinslokal, direkt am Ufer der Spree.

Gegründet1927in Oberschöneweide
Mitglieder222Stand Oktober 2026
Kinder und Jugendliche136Altersklasse U20
Mannschaften13im Ligabetrieb

In unserem Schachverein sind derzeit 222 Mitglieder aktiv (Stand Oktober 2026), davon 136 Kinder und Jugendliche der Altersklasse U20. Hier kannst du in geselliger Runde dem königlichen Spiel frönen – unter Anleitung erfahrener Trainer lernst du das Spiel kennen oder vertiefst bereits Erworbenes.

Mit derzeit zehn Mannschaften beteiligen wir uns am Spielbetrieb des Berliner Schachverbands in der Berliner Mannschaftsmeisterschaft. Dazu kommen unsere Frauen in der 2. Frauenbundesliga, die Jugend in der Jugendbundesliga Nord und ein Team in der Berliner Feierabendliga.

Wir freuen uns auf dich!

Ein paar Eindrücke

Entstehungsgeschichte der TSG Oberschöneweide

JahrEreignis
1927Der Arbeiterschachverein Oberschöneweide wird gegründet. Hier waren die ersten Spieler Mitglied, die später in den heutigen Verein eintraten (z.B. Richard Breitag, Otto Nowak, Walter Adam und Reinhold Matthees).
1946Nach dem Zweiten Weltkrieg bilden sich in Oberschöneweide mehrere Betriebssportgemeinschaften, unter anderem die BSG TRO (Transformatorenwerk Oberschöneweide) und Union Oberschöneweide. Letztere belegt in der letzten Gesamtberliner Mannschaftsmeisterschaft 1951/52 den 4. Platz – unter anderem mit dem damals 17-jährigen Reinhart Fuchs.
1953Zusammenschluss von Motor Oberschöneweide (vormals TRO) und Union Oberschöneweide.
1956Zwangsweiser Zusammenschluss aller Betriebssportgemeinschaften von Oberschöneweide zum SC Motor Berlin.
1960Ausgliederung der stärksten Spieler in ein Leistungszentrum (TSC Oberschöneweide, später TSC, DAW und AdW) und der Hobbyspieler in die TSG Oberschöneweide. Trotz dieses Aderlasses spielt die 1. Mannschaft der TSG zumeist in der höchsten Berliner Klasse und von 1976 bis 1982 in der DDR-Liga.
1984–1986Die Jugendmannschaft (u.a. mit Dirk Rosenthal und Matthias Schöwel) wird 1985 DDR-Pokalsieger, 1984 Dritter und 1986 Zweiter. Dirk Rosenthal und Matthias Schöwel werden in ihrer Jugend- und Schülerzeit mehrmals Berliner Meister, Dirk Rosenthal dreimal DDR-Meister.
1994/95Nach der Wiedervereinigung spielt die 1. Mannschaft wieder in der höchsten Berliner Klasse und steigt nach dem Gewinn der Berliner Mannschaftsmeisterschaft 1994/95 in die Oberliga Nord auf, wo sie bis heute spielt. 1996/97 und 2010/11 gelingen der Staffelsieg und damit der Aufstieg in die 2. Bundesliga.
seit 1995Auch die Jugendarbeit trägt wieder Früchte: Wilhelm Jauk wird 1998 (U15) und 2000 (U18) Berliner Meister, Markus Jost 1999 (U14). Seit 2018 ist die TSG anerkannter Leistungsstützpunkt der Berliner Schachjugend.

Herausragende Erfolge

Eine Auswahl. Die Erfolge der Nachwuchsarbeit stehen auf der Seite Kinder und Jugend, die Vereinsmeister aller Jahre in der Hall of Fame.

JahrErfolg
2025Deutscher Vereinsmeister U10 (DVM)
2024Sieger der Jugendbundesliga Nord, Staffel Ost
2024Deutscher Meister ODJM C – Karl Hantke
2023Deutsche Meisterin U14w – Veronika Lorenz (DJEM)
2022Berliner Seniorenmeister – Olaf Raitza (BSenEM)
2020Berliner Seniorenmeister – Reinhard Postler (BSenEM)
2019Berliner Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft – Platz 3 (BSMM)
2019Berliner Seniorenmeister – Christian Syré (BSenEM)
2018Berliner Seniorenmeister – Matthias Hahlbohm (BSenEM)
2016Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
2016Berliner Blitzeinzelmeister – Matthias Schöwel (BBEM)
2016Berliner Fraueneinzelmeisterin – C. Lange (BFEM)
2015Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
2015Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft – Platz 19 (DBMM)
2014Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft – Platz 15 (DBMM)
2014Norddeutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft – Platz 4, Qualifikation zur DBMM (NDBMM)
2014Sieger der Berliner Feierabendliga (BFL)
2013Sieger der Berliner Feierabendliga (BFL)
2013Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
2012Norddeutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft – Platz 7, Qualifikation zur DBMM (NDBMM)
2009Berliner Blitzeinzelmeister – Matthias Schöwel (BBEM)
2008Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
2008Berliner Pokalmannschaftsmeister (BPMM)
2008Sieger der Berliner Feierabendliga (BFL)
2007Berliner Pokalsieger – Matthias Schöwel (BPEM)
1998Berliner Pokalmannschaftsmeister (BPMM)
1995Berliner Mannschaftsmeister (BMM) – Aufstieg in die Oberliga Nord

Herausragende Erfolge in der DDR-Zeit

Berliner Meisterschaften bis 1990 beziehen sich auf den Ostteil der Stadt.

JahrErfolg
1990Berliner Meister – Matthias Schöwel (BEM)
1989Berliner Blitzeinzelmeister – D. Gieritz (BBEM)
1988Berliner Blitzeinzelmeister – Matthias Schöwel (BBEM)
1987Berliner Blitzeinzelmeister – Matthias Schöwel (BBEM)
1984Berliner Blitzeinzelmeister – D. Gieritz (BBEM)
1981Berliner Meister – Wolfgang Thormann (BEM)
1978Berliner Meister – Wolfgang Thormann (BEM)
1977Berliner Blitzeinzelmeister – Wolfgang Thormann (BBEM)
1974Berliner Fraueneinzelmeisterin – I. Helm (BFEM)
1972Berliner Fraueneinzelmeisterin – I. Helm (BFEM)
1971Berliner Blitzeinzelmeister – Wolfgang Thormann (BBEM)
1970Berliner Fraueneinzelmeisterin – I. Helm (BFEM)
1963Berliner Fraueneinzelmeisterin – I. Helm (BFEM)
1962Berliner Meister – Klaus Tiemer (BEM)
1961Berliner Blitzmannschaftsmeister (BBMM)
1961DDR-Mannschaftsmeister (als TSC Oberschöneweide) – u.a. mit Reinhart Fuchs und Klaus Tiemer
1960DDR-Mannschaftsmeister (als TSC Oberschöneweide) – u.a. mit Reinhart Fuchs und Klaus Tiemer
1959DDR-Mannschaftsmeister (als TSC Oberschöneweide)