Am Sonntag war Anreise und Eröffnung, gestern und heute wurden schon die ersten drei Runden gespielt. Die Internationale Einzelmeisterschaft u8 in Sebnitz, die gleichzeitig die inoffizielle DEM u8 ist, hat begonnen. Von TSG mit dabei sind Elina Rätsch, Thao-Linh Le und Theodor Meusel. Schachlich werden die Drei von Elinas Papa Michael betreut. In Runde 1 war die Gegnerschaft noch zu stark, aber schon im zweiten Durchgang holten sich die TSG-Kids alle ihren ersten Punkt. Bisheriges Highlight war Thao-Linhs toller Schwarzsieg in der dritten Runde gegen Jacob Barthel (SC Falkensee), der schon 200 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto hat.

Aller Ergebnisse findet Ihr hier. Wir drücken unseren Jüngsten weiterhin die Daumen.

Nun gut, diese Übung (zur Erläuterung siehe den Artikel v. 30.9.18) haben wir zu Hause mit 4,5-3,5 gg. die 2. Mannschaft der erfahrenen Friesen aus Lichtenberg erfolgreich abgeschlossen.

So wie ich es sehen konnte hat uns unser Gegner große Geschenke gemacht, die wir dann jedoch gerne annahmen.

Am Brett 4 kreuzten Matthias Hahlbohm u. Hartmut Badestein die Klingen. Nach meiner Erinnerung war nie viel los, so das ein Remis das gerechte Ergebnis war. Mannschaft: 1/2-1/2

Am Brett 2 spielte ich gg. Peter Krug. Ich eröffnete mit Weiß schlecht und bekam eine Stellung, die man mit Weiß ausgangs der Eröffnung nicht erhalten sollte. Doch zum Glück war mein Gegner auch keine Maschine und machte dann seinerseits mit einem unbedachten Zug seinen Vorteil zunichte. Wir landeten in einem Endspiel, in dem ich dann sogar leicht besser stand. Trotzdem nur remis. Mannschaft: 1-1

Am Brett 1 spielte Jan Elsing gg. unseren Christian Syre. Christian brachte ein zu hemdsärmliges Qualitätsopfer, nach dem sein Gegner eigentlich gewinnen sollte. Er spielte jedoch so (schwach), das am Ende eigentlich Christian gewinnen konnte. Zuviel eigentlich - die Partie endete remis. Mannschaft: 1,5-1,5

Cecilia Lange spielte am Brett 6 gg. Peter Weiß. Obwohl Peter mit der von ihm gespielten Tscheljabinsker Variante (oder auch Sweschnikow- -> am gebrächlichsten, Lasker- oder Pelikan- sowie auch Lasker-Pelikan-Sweschnikow-Variante(!)) aus meiner Sicht gutes Gegenspiel erlangte hatte Cecilia dafür 2 Bauern mehr. Am Ende wurde jedoch nach einem grottenschlechten Zug des Schwarzen sein König matt. Eine Parallele und der Ausgleich zu Cecilias Parte in der 1. Runde. Mannschaft: 2,5-1,5 - so weit, so gut.

Wolfram Heimbrodt spielte gg. unseren Jörg Lorenz am Brett 3. Ich fand die Stellung von Weiß immer besser hörte aber, daß auch Lori im Laufe der teilweise recht verworrenen Partie (heterogene Rochaden) seine Chance(n) hatte, die er jedoch nicht nutzte. 1-0 für die Spieler u. 2,5-2,5 für die Mannschaft.

Am Brett 5 durfte sich Niclas Hommel mit Schwarz der Spezialwaffe seines Gegners Lutz Kühnemund - Orang-Utan-, Sokolski- oder auch Polnische Eröffnung - stellen. Niclas meinte wohl, daß er, was ja bei dieser etwas exotischen Eröffnung des Weißen nicht verwundert, sehr gut stand. Jedoch leider wird die Partie nicht mittendrin durch Bewertung entschieden sondern durch Remisvereinbarung beider oder Aufgabe eines Gegners. Und dieser Gegner war am Ende leider Niclas, der darüber nachvollziehbar nicht glücklich war. Plötzlich stand es leider 3,5-2,5 für die Falschen.

Am Sonntag 14.10. gab es eine Premiere. Gleich sechs TSG-Mannschaften spielten gemeinsam in Saal und Veranda des TSG-Vereinsheims. Nachdem fast pünktlich alle Figuren aufgestellt, alle Partieformulare und Tischnummern ausgeteilt, alle Uhren gestellt, alle Mannschaftsausfstellungen geklärt und 14 TSG-Kids platziert waren, ging es auch schon los.

TSG 2:
Gegen "Angstgegner" Friesen 2 war man nach dem letztjährigen Debakel auf Wiedergutmachung aus. Es ging auch ganz gut los, denn unser Neuling und "Ersatzmann aus der Ersten" Martin schonte seinen Gegner nicht und fuhr bald den vollen Punkt ein. Nach drei Remisen im Oberhaus warfen Niklas und Lori aber nicht nur ihre aussichtsreichen Stellungen weg, sondern gleich der ganze Punkt ging über den Jordan. Bei einem Zwischenstand von 2,5:3,5 sah es ob der nur leicht besseren Stellungen von Cecilia und Uwe nicht mehr nach einem Sieg aus, aber mit Caissas und des Gegners Hilfe konnten beide gewinnen und Mannschaftssieg Nr. 2 perfekt machen.

TSG 3:
Als weitere Neuerung "durfte" die Dritte, gespickt mit Ehemaligen von TSG 2, erstmals neben der neuen zweiten Garde auf der Terrasse Platz nehmen. Das schien die Mannen um Klaus-Dieter dermaßen zu beflügeln, daß der Gegner König Tegel 5 ziemlich gerupft wurde. 7:1 hieß es standesgemäß am Ende, bei zwei Remisen. Glückwunsch zu dieser geschlossenen Mannschaftsleistung.

TSG 4:
Das Saisonziel der Vierten muß - ganz klar - der sofortige Wiederaufstieg in Klasse 2 sein. Auf diesem Weg war sie in Runde 2 auch nicht von Gegner Chemie 3 aufzuhalten, der nur an Brett 1 ebenbürtig war. Genau dort musste Robert zwar eine Niederlage einstecken, dafür hielten sich seine Mannschaftskollegen schadlos und überließen dem Gegner nur ein weiteres halbes Pünktchen.

TSG 5:
Die TSG-"Jugendtruppe" um Mannschaftsleiter Gero konnte leider an den Erfolg aus Runde 1 nicht anknüpfen. Zwar haben sich Merlins Schachkünste schon in Berlin und auch bei Chemie 4 rumgesprochen, so daß er wieder kampflos gewann, aber bei Livius, Tung Phong und Niklas lief durch viel zu schnelles Spiel nichts zusammen. Paul spielte zwar eine starke Partie, musste sich nach drei Stunden aber doch geschlagen geben. Die verdienten Anschlußtreffer holten sich Pia´s Papa Ulf Kellner und Veronika. Am Spitzenbrett kämpfte Gero wie ein Löwe gegen den 300 Punkte stärkeren Gegner. In Zeitnot sah er aber leider den einfachen Gewinnweg mit Turm gegen drei Freibauern nicht und konnte das Mannschaftsremis nicht retten.

TSG 6:
Im letzten Jahr fing die Sechste erst in Runde 5 an, zu punkten. Nun schon in Runde 2 - wo soll das noch hinführen, wenn nicht in Klasse 3. Allerdings bekam man mit Lasker 4 einen zugegebenermaßen leichten Gegner vorgesetzt. Theo Grozea, erst im Sommer von Mattnetz zu uns gewechselt, sorgte für den schnellsten Sieg. Mannschaftsleiter-Sohn Gregor beendete eine lange Durststrecke und gewann seine schöne Partie. Und auch hier waren die Papas erfolgreich. Andre´ holte seinen ersten ganzen Punkt für TSG und Christoph machte mit seinem Remis den Mannschaftserfolg perfekt.

TSG 7:
Durch Jürgens Urlaub und Ottos kurzfristigen Ausfall musste die Sechste ganz auf die Erfahrung des Alters verzichten und trat mit sechs Kinder bzw. Jugendlichen an. Dafür war der Gegner von Lichtenberg 5 einfach zu stark. Pati, Ludwig und Lukas - zusammen haben sie nun vier BMM-Partien für TSG auf dem Buckel - verschenkten ihre Punkte leider etwas schnell an die Gegner. Jonathan und Noah spielten gute Partien und hatten sogar Chancen auf mindestens einen halben Zähler. Tobi bescherte der Mannschaft wenigstens den Ehrenpunkt - und was für einen. Er gewann gegen seinen 400 Punkte schwereren Gegner durch Matt mit seiner letzten verbliebenen Figur - einem Läufer.

Alle Ergebnisse findet Ihr hier 

Wieder einmal gab es viel zu viele Termine und viel zu viel zu berichten.
Daher hier wieder einmal nur eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Turnierereignisse aus TSG Sicht.

S5-Cup in Neuenhagen:
Beim Finale in Neuenhagen nahmen wegen der zeitgleich angesetzten 1.Vorrunde der BJEM nur 42 Kinder teil. Von uns waren Elina, Konsti und Tim dabei, denn alle drei hatten noch Chancen in der Gesamtwertung. Elina und Konsti holten in der U8 jeweils 5 Punkte, was ihnen Platz 2 und 3 bescherte. Die gleiche Platzierungen ergaben sich auch im Gesamtklassement. Elina holt sich außerdem jeweils die Wertung für das beste Mädchen und heimst damit die Maximal-Beute von vier Pokalen ein. Im Turnier der U12/14 lief es diesmal nicht ganz so gut für Tim. So musste er seinen sicher geglaubten 3.Gesamtrang noch im Stichkampf verteidigen. Das gelang ihm in der dritten und entscheidenden Partie.

Ergebnisse Neuenhagen

Schlußbericht und Gesamtstand

BJEM u10, u12 - 1. Vorrunde:
Erstmals bot die Freie Universität in Dahlem der 1.Vorrunde der BJEM ausgezeichnte Spielbedingungen. Und allzu weit war es auch gar nicht, nach 30 Autominuten ist man am Wochenende da. Insgesamt 14 Kinder von TSG waren in der U10 und in der U12 dabei. Einige von uns setzen auch einzelne Tage aus. Die besten Ergebnisse erzielten Neuzugang Lukas Ophey mit 4,5 aus 7, Veronika mit 4 aus 5 und Theodor Meusel 3,5 aus 4 - alle in der U10. In der U12 hatten es alle Teilnehmer recht schwer, da das erste Jahr in dieser Altersklasse spielen müssen. Dennoch startete Livius mit 3 aus 4 am ersten Wochenende sehr gut (u.a. mit einem Remis gegen Ansgar Zielke, der sich fürs Finale qualifizerte), konnte am zweiten aber nicht an die gute Leistung anknüpfen. So blieben alle mehr oder weniger innerhalb der Erwartungen.

Alle Ergebnisse findest Du hier

Deutsche Ländermeisterschaft:
Bei der DLM spielen die Schachjugenden der Bundesländer ihren Meister aus. Erstmals vertraten gleich zwei TSGler das Berliner Team - Niclas Hommel in der U14 und Pia-Rosa Praus in der U12w. Niclas startete gleich furios mit einem Sieg gegen die 2200er Sonja Maria Bluhm. Dann gabs aber eine lange Durststrecke, ehe die beiden letzten Runden für sich entscheiden konnte - 3 aus 7. Pia hatte sich als jüngerer Jahrgang ganz starker Konkurrenz zu erwehren, u.a. gegen die Deutsche Meisterin u10 2017 Saskia Pohle. Immerhin konnte sie alle Gegnerinnen, die nicht 300 Punkte mehr hatten, bezwingen - 2 aus 7. Berlin landet nach dem Titel im Vorjahr diesmal nur auf Platz 14. Dennoch wird die DLM sicher eine wertvolle Erfahrung und ein unvergeßliches Erlebnis für die beiden gewesen sein.

Ergebnisse Team Berlin

Unsere 2. Mannschaft konnte am 30.9.18 in der Aufstellung

Brett 1 - Syre, C

Brett 2 - Stark, I

Brett 3 - Lorenz, J

Brett 4 - Hahlbohm, M

Brett 5 - Hommel, N

Brett 6 - Lange, C

Brett 7 - Westphal, J

Brett 8 - Gieritz, D

mit einem, schon traditionellen, Erfolg gg. Queer-Springer in die BMM-Saison 2018/19 starten.

S5 Cup Petershagen 2018 Tim Sieger der U12Am 09.September startete die neue Schachsaison mit dem S5-Cup-Turnier in Petershagen. Mit von der Partie waren auch sechs TSG-Kids dabei. Konrad (bei seinem ersten Turnier überhaupt), Thao Linh und Elina gingen in der U8 an den Start, Paul Dittmann in der U10 und in der U12 mischten Tim und Artur mit. Besonders Elina und die beiden Letztgenannten haben noch sehr gute Chancen auf die Gesamtwertung.
Leider lief es für Elina diesmal nur durchwachsen, so dass sie mit ihren vier Punkten nicht ganz zufrieden war. Konrad dagegen kann stolz auf seine zweieinhalb Punkte-Ausbeute sein. S5 Cup Petershagen 2018 Thao Linh Zweite u8

Ein tolles Turnier spielte Thao-Linh, die sich nur dem Sieger Clark Wirthwein (Groß Schönebeck) geschlagen geben musste und stolze sechs Zähler einheimste. Von beiden wird noch eine Menge hören. 

Auch Paul, der erst zum zweiten Mal Schachturnierluft schnupperte, kann sich über seine zweieinhalb Punkte in der U10 freuen.
Leider schrammt Artur in der U12 knapp am Podium vorbei, aber da steht mit Tim schon ein weiterer TSG-Star und zwar ganz oben. Im gemeinsamen Turnier mit der U14 holen sie sehr gute vier bzw. fünf Punkte.

Für die Ergebnisse müsst Ihr...

Lagermeisterschaft Ullersdorf 2018Am ersten Septemberwochenende machte wieder eine TSG-Horde - diesmal waren es 22 Kinder und 10 Erwachsene - das idyllische Dörfchen Ullersdorf unsicher.
Wie immer tat unsere Vermieter-Familie Blasche alles, um uns den Aufenthalt so angenehm und entspannt wie möglich zu gestalten. Wieder einmal hatten wir das ganze Gelände für uns, konnten also ganz nach unseren Bedürfnissen den Essenraum, die überdachten Plätze vor derm Ferienhaus, die zwei Terrassen oder wahlweise die Sitzgruppe unterm dem Walnußbaum für unsere Trainingseinheiten nutzen. Dieses Mal gabs es davon jeweils drei in drei Trainingsgruppen bei Ralf, Bettina und Lori. Gnädigerweise erließ Bettina den Kindern den Frühsport, so daß man nach dem Frühstück frisch gestärkt zu Tat schreiten konnte. Alle Kinder waren mit Wissbegierde und Ausdauer dabei. Die Erwachsenen wandelten mit Trainer Wolfgang auf den Spuren des einzigen deutschen Weltmeisters Emanuel Lasker, der 2018 seinen 150.Geburtstag gefeiert hätte.

Die neu erworbenen Kenntnisse konnten anschließend bei der Lagermeisterschaft gleich ausgetestet werden. Um die Spielstärkeunterschiede ein bisschen auszugleichen, mussten die Erwachsenen und Trainingsgruppe 1 einen Zeitabschlag für jeden Sieg in Kauf nehmen, während die Anfängergruppe einen kleinen materiellen Vorteil bekam. Nicht zu stoppen, denn Rosi war diesmal nicht mit ins Schlaubetal gereist, war Trainersohn Niclas. Er holte sagenhafte 9 aus 9 Punkte, wobei er für diesen Durchmarsch ab Runde 3 jeweils nur 1 Minute auf der Uhr hatte. Die Medaillen in insgesamt 4 Kategorien hängte seine Schwester Charlice den erfolgreichsten Helden um den Hals. Aber natürlich ging niemand leer aus. Die Abschlußtabelle:

Basketballzielwurf beim Sommerfest 2015
Basketballzielwurf beim Sommerfest 2015