Am letzten Wochenende war wieder einmal volles Haus bei TSG. Wie im vorigen Jahr war die Mädchenmeisterschaft bei uns zu Gast, und zwar mit der Rekordbeteiligung von 37 Spielerinnen in allen Altersklassen. Dazu kam am Freitag das mittlerweile normal volle Training incl. anschließendem Blitzturnier, und am Samstag spielten neben den Girls auf der Veranda noch 59 Schnellschacher im Saal den TSG-Grandprix aus. Da war es dann mit Aufenthaltsräumen für Eltern und Betreuer etwas knapp, aber man rückte zusammen und so wurde es ein gemütliches, ja fast familiäres Turnier, bei dem man nebenbei die guten Kontakte zu Eltern und Trainerkollegen pflegen konnte. Ich denke, unseren Gästen hat es wieder einmal sehr bei uns gefallen.

Durch den erhofften Sieg gegen die Nordlichter aus Stralsund, der letztendlich deutlich höher ausfiel, als es die Stellungen zwischenzeitlich erwarten ließen, hat sich unsere Erste den fast sicheren Klassenerhalt in der Oberliga NordOst erkämpft. Aktuell liegt man auf Platz 7 und Landesspielleiter und Ligaorakel sagen voraus, daß es nur zwei Absteiger geben wird. In den letzten beiden Kämpfen der Saison wird die Mannschaft versuchen, daß Punktekonto noch ausgeglichen zu gestalten. Den aktuelle Tabellenstand findet Ihr hier

TSG Oberschöneweide FHSG Stralsund 6,5 : 1,5
101 Dirk Rosenthal 2343 101 Henry Lang 1967 1:0
102 Matthias Schöwel 2192 102 Ronald Mehl 2068 1:0
103 Sven Horn 2071 104 Peter Hubert 2008 1:0
104 Reinhard Postler 2153 105 Hartmut Glawe 1926 1:0
105 Christian Syre 2120 106 Andreas Kohn 1900 ½:½
106 Wilhelm Jauk 2087 107 Bernd-Rainer Paulowitz 1860 ½:½
107 Ingo Stark 2042 110 Karsten Manke 1737 1:0
108 Martin Christlmaier 1996 114 Niklas Rickmann 1716 ½:½

Nach dem vorletzten Heimkampf der Saison muß sich auch die letzte TSG-Mannschaft von ihren Aufstiegsträumen verabschieden. Die Zweite verlor erstmals zu Hause gegen bärenstarke Gäste von SF Neukölln 4, die nun ihrerseits noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden können. Nominell war der Gegner, der an Brett 8 noch einen 2200er auffuhr, zwar klar überlegen, aber etwas zu wenig Gegenwehr leisteten wir schon. Alex mit seinem stark herausgespieltem Sieg und Niclas mit seinem Remis nach wechselvollem Kampf verhindern das Schlimmste - 1,5:6,5.

BJEM 2018 - Cecilia LangeWie jedes Jahr in den Winterferien fanden vom 03. – 09.02. die Finals der Berliner Einzelmeisterschaft in den Altersklassen u10 bis u18 statt. Nachdem in den letzten Jahren höchstens Cecilia (mittlerweile u18) die TSG-Fahne hochhielt, waren wir dieses Mal in zwei weiteren Altersklassen durch Niclas (u14) und Livius (u10) vertreten.

Cecilia kam in der U18-Endrunde sehr schlecht aus den Startlöchern. In Runde 1 verschenkte sie mindestens einen halben Punkt an den späteren Turniersieger Josef Gelman (Weiße Dame) und anschließend kam sie mit ihrem Tarrasch-Franzosen unter die Räder. Vielleicht profitierte sie vom Ausstieg des DWZ-Favoriten, den sie in Runde 3 bekommen hätte, jedenfalls kamen nach dem kampflosen, nacheinander noch zwei sehr stark erspielte Siege hinzu, die sie zwischenzeitlich auf Rang drei spülten. Leider ging ihr in der Schlußrundenpartie ersatzlos eine Figur über Bord und sie rutschte dadurch noch leicht zurück. Dennoch hat sie sich gut behauptet und den Jungs ordentlich Kontra gegeben.

Paul gegen einen der "Großen"Mit Beginn der Winterferien fanden als Rahmenprogramm der Berliner Einzelmeisterschaft das zweitägige Kinderwinteropen (KWO) und das sogar vier Tage andauernde Jugendwinteropen (JWO) statt. Von TSG waren fünf bzw. sechs Ferienkinder dabei.

Für unsere KWO-Teilnehmer Elina, Leon, Hans-Peter und Konstantin ging es vor allem darum weiter Erfahrung zu sammeln. Dagegen wollte Maksim als Ältester und frischgebackener DWZ-Träger vorne mitspielen.

Der 28.01. war ein gebrauchter Sonntag für die TSG-Mannschaften, daran ändert auch der schöne Sieg der Sechsten nichts. Aber der Reihe nach...

Die Zweite hoffte mit einem Sieg gegen Friesen 2 die Weichen endgültig auf Aufstieg stellen zu können, zumal die ärgste Konkurrenz schwere Auswärtsspiele hatte. Dabei nahm man den Gegner alles andere als auf die leichte Schulter, hatte man doch erst vor zwei Jahren gegen die Dritte der Lichtenberger verloren. Nach der friedlichen Punkteteilung an Brett 4, ging leider auch diesmal so ziemlich alles schief.

Abrafaxe 2015
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